Vorträge

Für verschiedene Volkshochschulen und im Geschichtsverein EUREGIA – Frauenwege zwischen Rhein und Maas e.V. halte ich immer wieder Vorträge zu Themen aus Kunst, Kultur und Frauengeschichte.

Folgenden Themen können gebucht werden:

1918 – 2018:  100 Jahre Frauenwahlrecht
Seit der Französischen Revolution kämpften Frauen für ihr Wahlrecht und gegen  die gesellschaftliche Meinung, sie seien nicht genügend belastbar oder hätten ein zu kleines Hirn. 1918 wurde dieses Recht in Deutschland Gesetz. Wer waren die ersten Volksvertreterinnen? Hat die Frauenbewegung mit dem heutigen Stand der Gleichberechtigung ihr Ziel erreicht? Es geht weiter…

Hexenverfolgung am Niederrhein
Der Vortrag beleuchtet, welche gesellschaftspolitischen Bedingungen die Gräuel hervor brachten. In dem sich selbst erhaltenden System von Beschuldigungen und Angst konnte jeder Mensch, unabhängig von Bildung und Stand, Opfer werden.

Geschichte der Beginen – eine mittelalterliche Frauenbewegung
Unter dem Einfluss einer starken Frömmigkeitsbewegung schließen sich Frauen zu unabhängigen Gemeinschaften zusammen, die ihnen eine erhebliche Selbständigkeit ermöglichte. Der Vortrag führt in die wechselvolle Geschichte dieser Lebensform ein und zeigt, auf welche Weise die Idee noch heute nachwirkt.

Kulturgeschichte des Labyrinths: Der Weg zur Mitte
Seit Jahrtausenden faszinieren Labyrinthe die Menschen. Das mythische Symbol ist bis heute aktuell. Eine Zeitreise durch die Kulturgeschichte mit  Beispielen aus Kunst und Gartenarchitektur.

Maria Sibylla Merian – Künstlerin und Naturforscherin
Die Tochter des Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian d. Ä. wächst  in einer kosmopolitischen und künstlerisch gebildeten Familie auf. Nach beruflichen Erfolgen geht sie auf eine zweijährige, selbst finanzierte Expedition nach Surinam, aus der ihr Hauptwerk entsteht. Merians Name steht noch heute für ein selbstbestimmtes, ungewöhnliches Leben.

„Ich werde Maler sein“ – Vincent van Gogh
Noch heute verkörpert van Gogh ein Leben in Extremen, das ihn zu einer wegweisenden Kunst befähigte, seine Persönlichkeit aber letztlich zerstörte. Sein autodidaktischer Weg führte ihn von dunklen Genrebildern bis zu den leuchtenden Farben der südfranzösischen Landschaft. van Goghs kraftvolle Malweise beeinflusste etliche nachfolgende Kunstschaffende.

Gartenkunst und Malerei: Claude Monet und sein Garten in Giverny
Über 40 Jahre gestaltete und pflegte Claude Monet seinen Garten in Giverny, in dem er hunderte Bilder malte. Hier wurde er zum Gartenkünstler, entwickelte seine Pleine-air-Malerei zur Vollkommenheit und fand ein unerschöpfliches Reservoir an Motiven, die er in schwerelos wirkenden Momentaufnahmen festhielt.

 Die fantastischen Welten des Jheronimus Bosch
Am Übergang des Mittelalters zur Renaissance brachte seine Bildsprache ungekannte fantastische Kreaturen hervor, die er mit naturalistischen Darstellungen verband. Boschs Spuren sind in den Werken Pieter Breughels d.Ä., der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts und auch in der modernen Kunst zu finden.

Christiane Horn – Eine Viersener Künstlerin
„Jeder Mensch besitzt eine unantastbare Würde…“, so die Bildhauerin Christiane Horn – und diese ist in ihren Werken spürbar. Sinnlich und wirklichkeitsnah gab sie ihre Modelle wieder. Ihr bekanntestes Werk ist das 1998 entstandene Portrait George C. Marshalls. Christiane Horn starb 2001 im Alter von 44 Jahren.

Dr. Illa Martin und die Sequoiafarm in Kaldenkirchen
Weit über den Niederrhein hinaus ist die Sequoiafarm in Nettetal ein Begriff. Gegründet wurde sie nach dem Krieg von Illa und Ernst J. Martin. Die Zahnärztin entwickelte sich zu einer führenden Baumexpertin, die dendrologische Fachbücher schrieb und botanische Seminare durchführte.